Unterkunft buchen

Suchen und buchen Sie einfach, schnell und unkompliziert Ihr Hotel, Ihre Pension oder Ihre Ferienwohnung in Stralsund.

unser Counter
  • Prospektservice & Zimmervermittlung
  • Stadtführungen & Gruppenreisen
  • Information & Souvenirs
  • Kartenvorverkauf

  
Öffnungszeiten November bis April:

Mo - Fr:

10 - 17 Uhr

Sa:

10 - 14 Uhr

So/Feiertag:

geschlossen

24.12. / 31.12.

10 - 13 Uhr

Albrecht von Wallenstein

Albrecht von Wallenstein (1583 - 1634) belagerte im Dreißigjährigen Krieg, als kaiserlicher Feldherr, vom 13.5. bis 21.7.1628 vergeblich Stralsund. Erfahren Sie hier mehr über die spannende Schlacht um die Hansestadt.

------
Wallenstein

Als 1618 der 30-jährige Krieg ausbricht findet das Kampfgeschehen weit von Stralsund entfernt statt. In den folgenden Jahren verlagert sich dieses auch nach Norden. Der damalige Kaiser hatte ein großes Interesse daran eine Flotte in den Ostseehafenstädten aufzubauen. Von Wallenstein erging daraufhin der Befehl an den Unterfeldherren Hans Georg von Arnim nach Pommern einzurücken, was vorher schon in Mecklenburg geschehen war. Die Kapitulationsbestimmungen brachten große Unruhe in die Stadt Stralsund. Oberst von Arnim stellte die Forderung entweder die Festung Stralsund zu übergeben oder 150.000 Reichstaler zu zahlen.

Wallensteins Truppen besetzten die Insel Dänholm und bauten ihre Lager vor den Toren Stralsunds auf. Wallenstein erklärte einem Stralsunder Gesandten, dass er 15 Regimenter geschickt hat und er selbst auch vor den Mauern auftauchen will. Er behauptete nicht eher abzuziehen, bis Stralsund in die Kaiserliche Besatzung aufgenommen worden ist. Er werde es der Stadt abgewöhnen zu rebellieren.

Stralsund versucht sich durch 80.000 Taler aus der Belagerung zu kaufen, doch Wallenstein lehnt ab und erklärt, dass es ihm nicht um Geld, sondern nur um die Besatzung geht. Die Verteidigungsanlagen wurden daraufhin von den Stralsundern ausgebessert, was jedoch auch nur schleppend voran ging. Sie haben so eine große Angst vor der Besatzung, dass sie sich Hilfe von den Dänen und Schweden holen. Die Dänen schicken 1000 Mann zur Verstärkung, gleichzeitig schließt Stralsund eine Allianz mit dem schwedischen König Gustav Adolf auf 20 Jahre. Bereits einen Tag später sind schwedische Truppen auf dem Weg um Stralsund zu verteidigen.

Wallenstein überlegt daraufhin was passieren könnte, wenn er sich mit seiner Armee auf Stralsund festlegt. Die Dänen und Schweden hätten dann die Chance jeden beliebigen Hafen in Pommern, Mecklenburg, Schleswig oder Holstein anzugreifen, zu erobern und in seinem Rücken aufzutauchen. Dänen und Schweden sind zu dieser Zeit die Herren der Ostsee. Diese Befürchtungen sind berechtigt: König Christian kreuzt mit 8000 Mann Besatzung zum Strelasund und legen bei Rügen an. Herzog Bogislaw von Pommern bittet Wallenstein um eine Unterredung und versichert dem kaiserlichen Feldherrn, dass Stralsund auch in Zukunft kaiserlich loyal bleiben wird. Wallenstein hebt daraufhin die Belagerung auf und zieht mit einem Grossteil seines Heeres am 25.07.1628 in seine mecklenburgische Residenz Güstrow.

Die Stralsunder hatten sich jedoch mit ihrem Allianzvertrag in eine große Abhängigkeit gestürzt. Gustav Adolf hat sich wenig um die Interessen der Stadt gekümmert, denn die Seemacht hatte er schon, die Hanse brauchte er dafür nicht.

__________________________________________________

Dieser Text wurde uns zur Verfügung gestellt von den Veranstaltern der Wallensteintage.

---